Aktuelle Informationen


Das Skigymnastik-Team braucht Verstärkung

Leider macht das Alter auch bei uns "Vorturnern" nicht halt (Gerhard war eine Ausnahme). Daher ist es wichtig bereits jetzt an der Nachfolge zu arbeiten!
Wer sich vorstellen könnte das Team um Uschi und Bernhard zu verstärken meldet sich bitte unter < >.

Gruß
Uschi Jung


33. RedBull Dolomitenmann - "Wenn Leiden Spaß machen"

Vor ein paar Jahren kam Markus schon auf die Idee, dass man unbedingt mal mit einem Team aus Gießen am RedBull Dolomitenmann teilnehmen sollte, aus Idee wurde dieses Jahr Wirklichkeit und wir Jan Pfeiffer (Bergläufer), Sven Groß (Mountainbike), Markus Wissner (Paragleiter) Dominic Heyd (Kajak) stellten uns der Herausforderung, in den jeweiligen Disziplinen zu starten. Ein Name war auch schnell gefunden, nämlich "dieHessekommen".
Nach einigen Trainingstagen vor Ort und eine Ladung von Informationen beim Briefing ging es dann am 12.09. um 10 Uhr mit Jan an den Start. Er musste sich über eine Strecke von 12 km Länge 2000 m hoch zum Kuhbodentörl kämpfen. Was er als Fünfundneunzigster in der Zeit von 2:26:49,2 durchzog. Oben angekommen übergab er die Staffel an Markus.
Dieser musste nach ca. 1 km auf alpinen Gelände seinen Gleitschirm auslegen und starten. Aber nur ins Tal zu fliegen, wäre ja zu einfach gewesen für so einen Wettkampf. Markus musste auf der Moosalm nochmal zwischenladen, 500 m hochrennen, dann erneut starten und ins Dolomiten Stadion fliegen. Markus schaffte es in der Einzeldisziplin auf Platz 95 mit einer Zeit von 1:06:15,5.
Dann erfolgte die Übergabe an Sven, den Mountainbiker. Er musste ca. 3 km zu Dominic fahren, der die Staffel übernahm. Dominics hatte die Aufgabe nach der Übergabe zu seinem Boot zu rennen und die Drau zu durchqueren. An seinem Boot angekommen, hieß es so schnell wie möglich die Spritzdecke schließen, aus 7 m Höhe ins Wasser springen und dann, auf einer Gesamtstrecke von 7,5 km auf Drau und Isel, drei Aufwärtspassagen (gegen die Strömung!), sowie ca. 25 anspruchsvoll gehängte Slalom Tore zu befahren. Kurz vor dem Ziel wurde mit einer 360° Pflichtrolle für eine kurze Abkühlung gesorgt. Danach galt es, schnell an den Rand und raus aus dem Boot zukommen und mit Boot und Ausrüstung das Ziel zu erreichen. Als 71ter mit einer Zeit von 46:38,5 übergab Dominic die Staffel zurück an Sven, der das Ganze noch zu Ende bringen musste.
Mit 19 km Uphill und 13 km Downhill und insgesamt 1600 Höhenmeter eine nicht ganz so lockere Strecke. Sven meisterte diese Aufgabe mit nur einer kurzen Unterbrechung, da die Bremsflüssigkeit zu heiß geworden war, als 79ter mit 3:09:03,6. Im Ziel wartete schon das gesamte Team auf Sven und feuerte ihn auf den letzten Metern an.
Mit einem 77. Platz von 101 Teams und einer gesamt Zeit von 07:28:46 sind wir sehr glücklich, dass wir es als Team ins Ziel geschafft haben, ohne aufzugeben oder disqualifiziert zu werden. Eins darf man nicht vergessen, unsere Fans, die extra mit gereist sind und uns lautstark unterstützt haben, um alles aus uns raus zu holen. Und wer schon mal bei einem Wettkampf mitgemacht hat, weiß, wie Fans einem mehr Kraft geben 🙂.
Am Abend war die gesamte Anspannung vom Tag weg und es konnte gefeiert werden, ob wir nächstes Jahr wieder starte... wir denken, Ja!!!! Eins ist sicher, der Redbull Dolomitenmann wird nicht zu unrecht als "härtester Teambewerb" beworben. Und ach ja, eine letzte Bemerkung:
Es werden von Teams immer Kajaker gesucht, also wer sich der Herausforderung mal stellen mag 🙂...


SKC Pressemitteilungen

JOSEFINE SIEMENS FÄHRT IN DEUTSCHE SPITZE

Gießener Kanutin überzeugt bei Deutschen Meisterschaften

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Josefine Siemens

Mit Rang sechs im Kajak-Einer über die 1000m-Strecke und drei weiteren Top10-Platzierungen ist Josefine Siemens vom Ski- und Kanu-Club Gießen e.V. in der Altersklasse der weiblichen Jugend der Sprung in die erweiterte deutsche Spitze gelungen. Die junge Gießener Kanutin war die einzige heimische Starterin bei den auf der Regattastrecke in Mannheim ausgetragenen Deutschen Jugendmeisterschaften, die aufgrund der Corona-Vorgaben getrennt von den Titelkämpfen der Junioren- und Leistungsklassen ausgetragen wurden. Aufgrund der fehlenden Wettkämpfe und der damit verbundenen fehlenden Standortbestimmung ging die Gießener Akteurin mit großer Unsicherheit an den Start der ersten Rennen, konnte aber durch die starken Ergebnisse im Verlauf der Titelkämpfen immer mehr Selbstbewusstsein aufbauen und übertraf mit den gezeigten Leistungen die Erwartungen des Gießener Teams.
Nach einer souveränen Vorstellung mit Rang drei und zwei in den Vorl- und Zwischenläufen gelang Josefine die sichere Qualifikation für den Endlauf im Kajak-Einer über die 1000m-Distanz. Auf ihrer Paradestrecke präsentierte sich Josefine in Topform und konnte nach verhaltenem Start mit ihrer ausgefeilten Technik im Mittelteil der Strecke den Kontakt zu den führenden Booten herstellen. Erst die extreme Tempoverschärfung im letzten Renndrittel vermochte die Gießener Kanutin nicht mehr zu kontern und verpasste mit einem hervorragenden sechsten Rang nur knapp den Sprung aufs Podest.
Auch im Kajak-Einer über die ungeliebtere 500m-Kurzstrecke überzeugte Josefine in den Vor- und Zwischenläufen mit starken Leistungen und qualifizierte sich als viertschnellste aller Zwischenläufe ungefährdet für das A-Finale. In einem ausgeglichenen Fahrerinnenfeld gelang es Josefine in einem schnellen Rennen über die gesamte Renndistanz den Anschluss zur Spitze des Feldes zu halten und am Ende einen sehr guten achten Rang zu erreichen.
Zusammen mit ihrem Lampertheimer Partnerin Franka Thierfelder startete Josefine Siemens auch im Kajak-Zweier über 500m. Das hessische Duo harmonierte trotz des geringen gemeinsamen Mannschaftstrainings bereits in den Vor- und Zwischenläufen hervorragend und bestätigte mit Platz sieben in einem spannenden Endlauf den starken Gesamteindruck.
Nach ihrem starken Auftritt bei den letztjährigen Titelkämpfen im Kajak-Einer über die 5000m-Distanz ging Josefine Siemens auch in diesem Jahr mit großen Hoffnungen an den Start der Langstrecke. Nach einem schnellen Start des starken Feldes verpasste die Gießener Nachwuchsfahrerin allerdings den Sprung in die Spitzengruppe und musste fortan in einem durch taktische Manöver geprägten Rennen über eine lange Strecke die Nachführarbeit in der Verfolgergruppe leisten. Somit fehlten auf den letzten Metern die entscheidenden Reserven für einen erfolgreichen Schlussspurt. Mit Rang acht und einer erneuten Top10-Platzierung rundete Josefine aber das hervorragende Abschneiden bei diesen Meisterschaften ab und unterstrich einmal mehr ihr großes Potential.

Bericht: T. Mühlhaus

SKC-KANUTEN BEI HESSISCHEN MEISTERSCHAFTEN ERFOLGREICH

Drei Siege bei vier Starts für Gießener Kanuteam, Wermter mit erfolgreichem Saisondebut

Drei Siege bei vier Starts lautet die überragende Bilanz der Gießener Kanuten bei den Hessischen Meisterschaften im Kanurennsport. Aufgrund des kurzfristigen Ausfalls zweier Nachwuchsakteure waren die Gießener Farben auf der Regattastrecke in Kassel lediglich durch Josefine Siemens und Janne-Ole Wermter vertreten, die sich aber mit dem Gewinn von insgesamt vier Medaillen in Topform präsentierten.
Nach ihrem sechsten Platz über die Mittelstrecke bei den Deutschen Meisterschaften ging Josefine Siemens in der Altersklasse der weiblichen Jugend als Favoritin an den Start im Kajak-Einer über 500m. Die Nachwuchsathletin erfüllte die hohen Erwartungen des Gießener Anhangs und überzeugte einmal mehr mit einer überragenden Leistung. Bereits kurz nach dem Start setzte sie sich an die Spitze des Feldes und kontrollierte fortan souverän das Renngeschehen. Sämtliche Angriffe der Verfolgerinnen konnte die junge Gießenerin überlegen abwehren und gewann ungefährdet den Hessenmeistertitel. Spannender ging es zu im Finale über die 200m-Sprintdistanz, in dem Siemens aufgrund ihrer Tempohärte auf der zweiten Streckenhälfte die Fahrerinnen aus Lampertheim und Wiesbaden erneut auf die Plätze verweisen und ihren zweiten Sieg im zweiten Rennen einfahren konnte.
Einen knappen Zieleinlauf gab es auch im Finallauf im Kajak-Einer bei den Herren Junioren über 500m. Dabei feierte der letztjährige deutsche Meister Janne-Ole Wermter ein überaus gelungenes Saisondebut und konnte sich in einem packenden Rennen nach einem unwiderstehlichen Schlussspurt etwas überraschend gegen die starke Konkurrenz durchsetzen und den Hessenmeistertitel erreichen. Auch im Rennen über die 200m-Distanz gelang Wermter in einem ausgeglichenen Starterfeld, in dem sich kein Fahrer auf der Strecke entscheidend absetzen konnte, mit Rang drei der Sprung in die Medaillenränge.

Bericht: T. Mühlhaus


Interne Informationen

Auf der SKC Homepage gibt es Informationen, die nur für Mitglieder des SKCs zugänglich sind. Das betrifft vor allem die Seite Vorstand. Hier ist für die Öffentlichkeit nur die Zusammensetzung des Geschäftsführenden Vorstands sichtbar. Mitglieder, die sich durch die Beantwortung einer Frage identifiziert haben, erhalten zusätzliche Informationen angezeigt.
Im Einzelnen sind das:

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